Liegebummler – Weltreise mit dem Liegerad

Neuseeland

Neuseeland Südinsel – Finale an der Westküste

Neuseeland Südinsel – Finale an der Westküste

Für die anstehende Strecke an die Westküste kauften wir in Wanaka nochmal groß ein um nicht zu sehr auf die überteuerten Mini-Läden, wenn überhaupt existent, für die nächsten paar 100 km angewiesen zu sein. Großeinkaufen ist für uns mit dem Fahrrad so eine Sache: Da steht man mit einem Bärenhunger vor den prall gefüllten Regalen und kann nur der Vernunft nach einkaufen, weil die Transportkapazitäten nicht üppig genug sind. So besteht die Hauptenergiezufuhr aus Nudeln und Reis, sehr oft mit einer Soße aus einem Berg von Gemüse. Brot können wir hier leider nur selten als Brot bezeichnen, jedes weiche Baguette aus Frankreich hat mehr …

Neuseeland Südinsel – es bleibt sportlich

Neuseeland Südinsel – es bleibt sportlich

Der Lake Tekapo ist wie der Lake Pukaki ein Überbleibsel von riesigen Gletschern der letzten Eiszeit vor paar 1000 Jahren, wo sich in der ehemaligen Endmoräne das Wasser natürlich anstaute. Die Neuseeländer waren der Welt einige Jahr(zehnte) voraus, und haben schon früher begriffen, dass sie geographisch bedingt ein Paradeland für erneuerbare Energien sind. Über 75 % des Strombedarfes wird heute damit abgedeckt, natürlich nicht ganz ohne sichtbare Veränderungen. So genießen wir eine endlich mal richtige flache Straße neben dem Wasserkanal vom Lake Tekapo und Lake Pukaki. Flach ist ein Wort was den Straßen Neuseelands ein Fremdwort ist. Manchmal dachten wir uns …

Neuseeland Südinsel – wo die Abenteuer beginnen

Neuseeland Südinsel – wo die Abenteuer beginnen

Die Überfahrt mit der Fähre von Wellington (Nordinsel) auf die Südinsel (Picton) war ein optischer Genuss, auch wenn mit 150 $ geschmeidig bepreist. Unserer Fahrräder hatten im Bauch des Schiffes neben den Autos einen sicheren Platz gefunden. Die knapp 4h lange Fahrt ging sehr schnell vorbei, bei stahlblauen Himmel bot der „Marlborough Sound“ mit seinen zig Inseln und Halbinseln viel Abwechslung und Zeit für die Vorfreude, genau hier mit dem Rad zu fahren.

Die ersten 50km von Picton am nächsten Tag gen Westen waren traumhaft. Natürlich auch wieder sauber hügelig, aber wenn es von einer schönen Bucht in die Nächste …

Works End – NZ´s Northland done

Works End – NZ´s Northland done

Unsere (Fahrrad-) Reise durch Neuseelands Nordinsel neigt sich dem Ende zu. Wir sitzen in einem Hostel in Wellington, natürlich – wie die letzten 4 Wochen durchgehend – in der Sonne. Wir haben super Dusel mit dem Wetter, auch die Neuseeländer sagen oft „rare“ wenn wir uns über das trockene Wetter freuen.
Sehr abwechslungsreiche und interessante 40 Tage liegen hinter uns. Die 1282 km auf der Nordinsel waren aber auch oft sehr anstrengend, weil mit über 13700 Höhenmetern in Summe verbunden. Äußerst selten ging es über 200m über Meereshöhe hinaus, was nicht den Begriff „Berg“ nicht verdient, und trotzdem geht es fast den ganzen Tag überaus hügelig …

Happy New Year 2015!

Happy New Year 2015!

Silvester am Strand ganz ohne bescheuerte Böller und Raketen, die Kiwis stehen offenbar auch überhaupt nicht drauf – es gibt nicht mal welche zu kaufen. Leider ist es bewölkt und es nieselt ein bisschen; über zu wenig Sonne in den letzten Tagen können wir uns aber definitiv nicht beschweren. Mit 2-3x eincremen am Tag ist die Sonne auch über zig Stunden problemlos für uns ertragbar.           Aber der Reihe nach: Der Weg zum Waipoua Kauri Forest war sauber anstrengend. Die 760 Höhenmeter an diesem Tag haben sich aber sehr gelohnt. Atemberaubende Wildnis, noch nie zuvor gesehene Pflanzen und Bäume! Der von uns gewählte Campingplatz,direkt am Waipoua River,…

Hügelig, hügeliger, Northland

Hügelig, hügeliger, Northland

Dass die Nordinsel Neuseelands sehr hügelig ist, war uns von vornherein klar. Richtig bewusst wird sowas einem aber immer erst dann, wenn man es spürt. Und das haben wir in den fünf Fahrtagen bisher reichlich. Zu 50km kommen mindestens 700hm, teilweise auch deutlich mehr. Das gepaart mit voll bepackten Rädern (über 40kg) lässt unsere mehr oder weniger trainierten Beinmuskeln aufhorchen. Trotzdem macht es riesig Laune, die nie langweilig werdende Landschaft zu beradeln. Nach ein bis zwei Fahrtagen war entweder die Lokation zu attraktiv, oder es regnete – so dass wir  genügend Erholung für den Anfang hatten und die Muskeln Zeit zum Wachsen haben. Je weiter wir in den Norden fuhren,…

Let´s go!

Let´s go!

Auch der letzte Tag war wie die Tage davor prall gefüllt mit ToDo´s. Die Wohnung war noch final zu (aufzu-) räumen, auch das Packen nahm kein Ende. Einige Stunden haben wir damit verbracht die Fahrräder möglichst gewichtsoptimiert, aber doch ausreichend geschützt, zu verpacken. Da wurde uns klar, dass unsere 30 kg Freigepäck (je Nase) niemals ausreichen würden. Also einige Runden in der Emirates-Hotline gedreht …