Liegebummler – Weltreise mit dem Liegerad
Mitteleuropa – slowly coming home

Mitteleuropa – slowly coming home

Viele historische Gebäude in Frankreich ◄ Zurueck Vor ► Bild 1 von 50 Viele historische Gebäude in Frankreich Nach genau 570 Tagen unterwegs radelten wir über die Grenze von Holland nach Deutschland ein, und irgendwann änderte sich nichts außer der Farbe der Schilder. Unspektakulär und doch irgendwie denkwürdig zugleich fühlte sich dieser Augenblick an. Unser Plan mit dem langsamen nach Hause kommen schien aufgegangen zu sein. So radelten wir sehr entspannt, und ohne – für unsere Verhältnisse – Abenteuer einmal diagonal auf über 1500 km durch Frankreich. In Frankreich fanden wir zwar nur sehr selten Fahrradwege, dafür boten aber die unendlich vielen kleinen – und bestens geteerten – Departmentstraßen reichliche…

Hola Europa!

Hola Europa!

[Show slideshow] 123► Bevor es für uns endgültig auf das europäische Festland zurückging, verbrachten wir (zur „Eingewöhnung“) zwei Wochen auf der Insel Curacao. Sie liegt in der südlichen Karibik und zählt zu den niederländischen Antillen. Eigentlich wollten wir nach Kuba, was aber auf Grund der Visa-Bestimmungen (wir hätten dazu zuerst nach Deutschland gemusst), nicht ohne weiteres möglich war. Die Zeit auf Curacao wurde dann aber dann das, wie wir uns das vorgestellt hatten: Ein ruhiges, sehr überschaubares Eiland, außerhalb der Saison, wo man eigentlich nur eines wirklich gut kann: Am Strand liegen, im warmen Meer schnorcheln, die Seele baumeln lassen und vor allem die Fahrradbeine hochlegen. Nicht zu übersehen ist…

Chiles und Argentiniens Anden

Chiles und Argentiniens Anden

[Show slideshow] 1234► Nach der Carretera Austral hatten wir erst mal genug vom Schotter, und genossen sogar einen langen geteerten Fahrradweg Richtung dem Vulkan Osorno. Ein Fahrradweg in Südamerika? Klingt europäisch und das war es auch. Das Seen-Gebiet nördlich von Puerto Montt wurde vor über 100 Jahren von vielen Deutschen besiedelt, was sich in vielerlei Hinsicht bis heute bemerkbar macht. Neben Fahrradwegen, Vollkornbrot im Supermarkt, Fleckvieh auf den grünen Weiden, Kuchen heißt hier auch Kuchen und den vielen deutschen Namen von Geschäften, fühlten wir uns fast schon in einer Landschaft, die auch gut in den europäischen Nordalpen hätte sein können. Welliges Profil, viele Seen und im Hintergrund die höheren Berge…

Chile – Carretera Austral – schöne Tort(o)ur

Chile – Carretera Austral – schöne Tort(o)ur

[Show slideshow] 1234► Die Carretera Austral, eine ganz schöne Tour und wegen häufigem Cardio-Trainung auch manchmal Tortur mit schweren Rädern. Diese rund 1300 km lange, zum größten Teil nicht geteerte, Nord-Süd-Verbindung mitten in den chilenischen Anden hatte uns nach Villa O´Higgins gelockt, an das derzeitige Ende dieser Straße. Seit 40 Jahren wird (auch weiterhin) an der Strecke gebaut, mit viel Dynamit durch die Fjorde gesprengt (es gibt nur einen einzigen Tunnel über paar 100 Meter), die hoch auf Pässe und wieder runter in Täler geht und mittlerweile auch etwas asphaltiert ist und wird. Der Straßenbau basiert auf der (Wahn-) Vorstellung der ehemaligen Militärdiktatur auch den südlichen Teil Chiles via Straße…

Patagonien – Pampa, Gletscher und retour

Patagonien – Pampa, Gletscher und retour

[Show slideshow] 1234► Das Schöne an so dünn besiedelten Regionen wie Patagonien ist, dass sobald man die (kleinen) Städte verlässt, sofort Ruhe einkehrt. Bei kaum mehr Verkehr, wenig Wind und Sonne satt verließen wir Puerto Natales nach Norden, das vorletzte größere Stück Pampa stand auf dem Programm. In Cerro Castillo ging das Länderhopping zwischen Argentinien und Chile in eine neue Runde. Die Länder mögen sich immer noch nicht so wirklich, was bei den grenznahen Straßen oft deutlich wird. Wenig bis gar nicht gewartete Kilometer an Schotterpisten im Grenzbereich wirken nicht so einladend, abhalten tut das aber natürlich auch niemand. Als dann die Straße (Ruta 40) für uns immer mehr nach…

Feuerland & südl. Patagonien – into the wind

Feuerland & südl. Patagonien – into the wind

[Show slideshow] 1234► Der Startpunkt am südlichsten Zipfel auf dem südamerikanischen Kontinents, in Ushuaia auf Feuerland, war von uns bewusst, aber auch mit etwas Unbehagen, gewählt worden. So ist durch die klimatischen Bedingungen (Roaring forties) vorgegeben, dass wir unter Garantie einige harte Gegenwindpassagen bekommen sollten, weil hier praktisch immer starker Wind aus westlicher Richtung bläst. Aber durch den Start nur 1000 km von der Antarktis entfernt hatten wir Richtung Norden die zeitliche Freiheit, unsere Reise (fast) nach Belieben fortzuführen. Außerdem war bei unserer Landung an Heilig Abend 2015 in Ushuaia (Argentinien) Hochsommer, was immerhin rund 15 °C bedeutete, aber eben gleichzeitig auch die windigste Jahreszeit – dazu aber später mehr.…

Costa Rica – Jahrestag und chill out

Costa Rica – Jahrestag und chill out

Jahrestag unserer Reise in Costa Rica! Wir blicken auf ein Jahr mit einer unglaublich geballten Ladung Leben zurück. So komprimiert wie wohl nie – im normalen Leben – prasselte Neues auf uns ein, standen wir vor ungeahnten Herausforderungen, erlebten kleine und größere Abenteuer, kamen wir an unsere Grenzen und schoben sie erweiternd vor uns her, bekamen wir die Herzlichkeit von Mitmenschen zu spüren und haben uns das wohl Wichtigste bewahrt: Unbändige Neugierde und Offenheit für Neues gepaart mit dem entsprechenden Willen. Das Abenteuer hat uns gerufen und wir sind gefolgt.